Gesund und schön - September KW 40



Gesund und schön ins Wochenende


"Kann ich vorleben, was ich für richtig halte?
"

(Else Pannek)

Beautytipp

Haut- und Haarpflege auf Herbst einstellen

1. Reichhaltig pflegen
Sinken die Temperaturen, reagieren als erstes die Talgdrüsen. Sie produzieren den natürlichen Fettfilm, der unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Je kälter es draußen ist, desto weniger Fett wird produziert.
Folge: Die natürliche Schutzbarriere wird durchlässig, die Haut trocknet aus. Setzen Sie bei Ihrer Nachtpflege also ruhig auf Gesichtscremes, die neben feuchtigkeitsspendenden auch rückfettende Substanzen beinhalten. Bei Ihrer Tagespflege können Sie dagegen bei reiner Feuchtigkeitspflege bleiben. Sorgen Sie außerdem für genug Feuchtigkeit von innen, sprich, trinken Sie genug.

2. Masken und ein Serum als Extra-Schutz
Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen, besonders nach dem Urlaub, wird empfohlen in der Übergangszeit ein Serum als Extraportion Feuchtigkeit unter der Tagescreme aufgetragen. Zusätzlich können Sie Ihre Haut zwei Mal wöchentlich mit einer Masek pflegen. Lassen Sie die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann unsere Haut Wirkstoffe am besten aufnehmen.

3. Enzympeelings auftragen
Oft ist unsere Haut im Herbst fahl. Der Grund: Die Bräune schuppt sich nach und nach runter und hinterlässt so einen Grauschleier auf der Haut. Um diesen loszuwerden hilft ein Peeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und lässt den Teint klarer wirken.

4. Vor der Sonne schützen
Denken Sie an einen ausreichenden Sonnenschutz. Zwar brauchen Sie jetzt nicht mehr unbedingt LSF 50, aber auch in der Übergangszeit sollten Sie Ihre Haut bei langen Spaziergängen oder Sport im Freien vor der Sonne schützen.

5. Den Körper nicht vergessen
Die Haut an den Schienbeinen und Ellbogen leidet oft unter besonders trockener, schuppiger und juckender Haut. Der Grund: An diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Abhilfe schaffen Pflegeprodukte mit Urea.

6. Hände eincremen!
Besonders empfindlich auf Temperaturstürze reagiert die Haut an den Händen. Auch sie besitzt nur wenige Talgdrüsen, ist oft in Kontakt mit der trockenen, kalten Luft und wird ständig beansprucht. Hier hilft nur eins: Eincremen.

7. Lippenbalsam
Weil sich die Lippen nicht mit warmer Kleidung schützen lassen und ihre Haut sehr dünn ist, verdienen sie bei kälteren Temperaturen besondere Zuwendung. Spätestens ab jetzt sollten Sie immer einen Pflegestift eingesteckt haben.

8. Lieber duschen als baden
Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu heiß und zu lange duschen und heben Sie sich ausgedehnte Wannenbäder für den Winter auf. Dabei werden die natürlichen Lipide von der Haut gespült, sie trocknet schneller aus und schuppt sich. Rückfettende Duschlotionen oder Duschöle sorgen dafür, dass sie schön geschmeidig bleibt.

9. Haare auf Kur schicken
Auch unsere Haare brauchen jetzt ein paar extra Streicheleinheiten. Denn UV-Licht, Chlor- und Salzwasser haben sie bereits ausgetrocknet, zusehends kühle Temperaturen setzen ihnen zusätzlich zu. Die Folge: Das Haar ist stumpf und glanzlos. Haarmasken sind deswegen ein Muss. Lassen Sie mindestens einmal pro Woche eine Kur für fünf Minuten in Längen und Spitzen einwirken. Conditioner nach jeder Haarwäsche ist jetzt sowieso ein Muss.

10. Spitzenpflege
Trockene Spitzen lassen sich optimal mit Haaröl weich und geschmeidig pflegen. Haaröl entweder vor dem Haarwaschen großzügig auftragen – und dann auswaschen oder danach in die handtuchtrockenen Spitzen einarbeiten.

Gesundheitstipp

Gesund durch den Herbst

Zwischen den ersten bunten Blättern sorgt der Temperaturabfall im Herbst nicht nur für gedrückte Stimmung sondern ist auch eine Belastung für die Abwehrkräfte. Krankheitserreger scheinen leichtes Spiel zu haben, doch Husten und Heiserkeit müssen nicht sein. Mit wenigen Tricks können Sie die Herbsttage dank eines gestärkten Immunsystems erkältungsfrei genießen.

Wo liegt das Risiko für eine Erkältung?
Warme Innenluft, Klimaanlage, frische Außentemperaturen, während der kalten Jahreszeit ist man ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt.
Heizungsluft lässt die Schleimhäute austrocknen, ideal für Viren, die dadurch schlechter abgewehrt werden können.

Körpereigene Abwehrkräfte stärken:
So haben Viren und Bakterien keine Chance
Bewegung an der frischen Luft hilft dem Körper, sich an die neuen Temperaturen zu gewöhnen, bringt den Kreislauf in Schwung und ist gut für die Kondition.
Besonders geeignet sind Spaziergänge, Joggen und Radfahren.

Ausreichend Schlaf: Ein ausgeruhter Körper bleibt fit und gesund.

Tageslicht ausnutzen: Licht regt die Hormonproduktion an und sorgt für gute Laune.

Saunabesuche entschlacken, halten den Kreislauf auf Trapp und sind gut für die Atemwege. Wechselbäder stärken das Abwehrsystem und wirken belebend.

Vitamine und Zink: Gesunde Ernährung ist unabdingbar für ein starkes Abwehrsystem.
Tipp: Neben Zitrusfrüchten, Apfel und Co. sorgen auch Süßkartoffeln, Grünkohl, Brokkoli, Paprika und Sonnenblumenkerne für gesunde Abwechslung auf dem Tisch. Heimische Lebensmittel sind besonders frisch.

Viel trinken: Befeuchtete Schleimhäute sind weniger anfällig für Bakterien. Zu empfehlen sind Kräutertees.

Weitere Tipps

Kontakt mit erkälteten Menschen meiden
Hände gründlich waschen
Körpertemperatur konstant halten
Regelmäßiges Stoßlüften vertreibt trockene Heizungsluft

Tun Sie nicht nur Ihrem Körper im Herbst etwas Gutes: Gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden hebt die Stimmung auch an trüben Regentagen und sorgt für gute Laune.

Eventtipp

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