Gesund und schön - Juli KW31



Gesund und schön ins Wochenende

"Wo meine Aufgabe ist,

da ist meine Heimat"

(Peter Cerwenka)

Beautytipp

Energie tanken für Körper und Seele

Manche Menschen hüpfen morgens voller Elan aus dem Bett. Sie sind sofort fröhlich, den ganzen Tag aktiv, packen alles tatkräftig an. Glückskinder mit erhöhtem Serotonin-Pegel, so scheint es. Die meisten von uns können mit solchen Energiebündeln kaum mithalten. Wie schaffen die das bloß?, fragt man sich. Hier kommen die Antworten.

1. Richtig Ruhen
Der ganz normale Schlaf in der Nacht ist die Basis, auf der unsere Fitness aufbaut. Kein einziger Muntermacher wird fruchten, wenn Sie diese Basis ignorieren. Rund sieben Stunden reichen in der Regel aus. Wer schlecht schläft, sollte feste Zubettgeh-Zeiten einhalten, das Zimmer nicht über 18 Grad erwärmen und Lärmquellen abschalten.

2. Regelmäßig Leben
Die Vorteile der „festen Zeiten“ gelten nicht nur fürs Schlafen. Grundsätzlich hilft jede regelmäßige Zeitstruktur, den 24-Stunden- Rhythmus einzuhalten, jede Abweichung hingegen bringt uns aus dem Takt. Und das kostet Energie

3. Die innere Uhr beachten
Viele halten ihn für einen Mythos, doch ist an der Existenz des Biorhythmus nicht zu rütteln. Jeder Mensch hat einen, Untersuchungen haben gezeigt Vor allem mittags, aber auch morgens gegen neun und abends gegen fünf sind viele leistungstechnisch auf dem Tiefpunkt. Wer dagegen ankämpft, verlängert die Trägheit nur. Besser ist es, das Tief anzunehmen und eine Pause einzulegen. Die macht Sie schneller wieder fit.

4. Tee trinken
Die richtige Tasse Tee wirkt Wunder,
Isländisch Moos– „hilft super bei Erschöpfung“. Bockshornklee– „bei zu viel Arbeit“. Pfefferminze – „vertreibt das Tief nach dem Essen“.

5. Frische einatmen
Vielen reicht schon der Duft von Kaffee, um den Geist wachzukitzeln. Doch auch andere Aromen wirken wie Frische-Lieferanten. Die besten Fitmacher sind Zitrone und Orange, außerdem Rosmarin, Basilikum und Pfefferminze
Anwendung: Je einen Tropfen Öl in die Wasserschale einer Duftlampe geben. Verwenden Sie nur naturreines Öl (erhältlich im Reformhaus oder in der Apotheke).

6. Stress abbauen
Ein häufiger Grund für Erschöpfung ist die Tatsache, dass wir uns so leicht stressen lassen: Ständig gibt’s zu viel zu tun, nie ist alles erledigt. Wen das zu sehr belastet, sollte eine Entspannungstechnik wie progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training lernen.

7. Mit Spaß bewegen
Auch Sport eignet sich ideal zur Stressbewältigung. Allerdings gilt das nur, wenn man sich dabei nicht unter Leistungsdruck setzt. Sport muss Spaß machen, sonst hilft er Ihnen nicht.

8. Freizeit genießen
Überhaupt: Spaß haben! Das klingt oberflächlich, ist aber wichtig. Dass man sich ausgelaugt fühlt, liegt oft daran, dass das Leben nur noch aus Pflichten besteht. Zu viele davon lähmen uns. Damit beginnt ein Teufelskreis: Man arbeitet hart, unternimmt in der Freizeit nichts mehr, wird antriebslos. Halten Sie sich einen Abend pro Woche für schöne Aktivitäten frei.

9 Konflikte lösen
Nicht nur zu viele Pflichten, auch Sorgen rauben Energie – zum Beispiel Konflikte mit dem Partner oder bei der Arbeit. Aber was hilft? Machen Sie sich eine Liste, notieren Sie, was Sie belastet. Gehen Sie die Probleme Stück für Stück an. Wer das allein nicht schafft, sollte sich Unterstützung von Freunden holen.

10. Menschen treffen
Unterstützung – ohnehin ein wichtiges Stichwort. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte. Denn wir schöpfen enorm viel Kraft aus positiven Erfahrungen – und diese sind meist geknüpft an schöne Momente, die wir mit anderen teilen. Außerdem können uns andere Menschen aufmuntern, wenn wir durchhängen.

11. Licht tanken
Die Sonne ist einer unserer wichtigsten Energielieferanten. Zum Vergleich: Ein Sommertag ohne Wölkchen ist etwa 100000 Lux hell. Doch auch ein Spaziergang bei trübem Wetter wirkt: „Dann ist es draußen mit 3000 Lux immer noch deutlich heller als in Wohnungen und Büros, wo oft nur 500 bis 600 Lux erreicht werden“

12. Wachklopfen
Am Ende des Schlüsselbeins, unter der Einbuchtung am Hals, befindet sich die Thymusdrüse. „Wenn auf dieser Stelle 30 Sekunden mit den Fingern sanft ,trommeln‘, aktivieren Sie Ihre Energiereserven“,

13. Ideale loslassen
„Man muss sich aber auch von falschen Idealen befreien“, „auch das ist ein wichtiger Tipp. Denn man kann nicht dauerhaft in Topform sein.“ Körper und Seele müssen mal verschnaufen – das ist unvermeidlich.

Gesundheitstipp

Kaffee

Kaffee macht uns nicht nur wach und munter, sondern schützt uns gleichzeitig auch vor Krebs und Alzheimer. Mit diesen Eigenschaften hat er sich seinen Platz bei den gesündesten Lebensmitteln der Welt redlich verdient. Für was ist Kaffee eigentlich alles gut?

Kaffee zählt zur Flüssigkeitsmenge
Jahrelang wurde Kaffee zu Unrecht nachgesagt, dass er entwässern würde. Das ist zwar bei Kaffeeneutrinkern tatsächlich der Fall, diese Wirkung verflüchtigt sich jedoch nach kurzer Zeit. Somit kann man den täglichen Kaffee, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, getrost zur Flüssigkeits-Tagesmenge dazurechnen.

Kaffee schützt vor Krebs, Alzheimer und Parkinson
Erst vor kurzem wurde in den USA eine neue Studie veröffentlicht, die belegt, dass Kaffee einen Schutzeffekt gegen Krebs in Brust, Blase, Niere, Darm und Leber, sowie gegen Altersdiabetes hat. Speziell für Kaffee wurde auch ein harnsäuresenkender Effekt nachgewiesen. Auch eine Anti-Alzheimer Wirkung wurde dem Kaffee bestätigt, da er hirnanregend wirkt. Mehrere Studien zeigten dass Kaffee auch vor Parkinson schützt.

Kaffee als Basenspender
Bei Urintests nach Kaffeegenuss zeigte das Indikatorpapier immer, dass vermehrt Säure enthalten ist. Daraus wurde vorschnell gefolgert, dass Kaffee eine saure Stoffwechsellage verursacht. Physiologisch ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: durch den Kaffee-Konsum gelingt es dem Körper, vermehrt bereits vorhandene Säure auszuscheiden. Kaffee ist somit wie der grüne Tee oder wie Gemüse ein wertvoller Basenspender.

Kaffee lieber mit Koffein
Eine niederländische Studie aus dem Jahr 2010 bestätigt Kaffeetrinkern (bei einem Genuss von 2-4 Tassen pro Tag) einen Schutz vor Herzinfarkt. Fünf Jahre davor konnte in einer groß angelegten amerikanischen Studie bereits gezeigt werden, dass koffeinhaltiger Kaffee keine negative Wirkung auf Blutdruck, Pulsfrequenz, Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte hatte. Dagegen stiegen bei der Gruppe, die den entkoffeinierten Kaffee getrunken hatte, Risikofaktoren für Arteriosklerose an. Dies bedeutet, dass generell koffeinhaltiger Kaffee getrunken werden sollte. Zu viel Koffein schadet jedoch auch: es erhöht die Nervosität und bewirkt einen Kalziumverlust über den Urin. Koffeinkapseln sind abzulehnen, da hier die vielen anderen Wirkstoffe aus dem Kaffee fehlen und reine Koffeinkapseln die Insulinproduktion antreiben können.

Bei Risikofaktoren für Herzerkrankung: Kaffeefilter benutzen
Wenn Risikofaktoren für eine Herzerkrankung vorliegen, könnten Filterkaffee bzw. Kaffee-Pads besser sein, da sogenannte Diterpene aus dem Kaffee herausgefiltert werden. Diese Diterpene können vorgeschädigte Blutgefäße belasten. Menschen mit gesundem Herz und Blutgefäßen können auch ungefilterten, diterpenhaltigen Kaffee ohne Risiken trinken.
Genießen Sie also beruhigt ihre täglichen 2-4 Tassen. Diese tägliche Kaffeemenge ist gesund und hält Sie fit.

Eventtipp

Weinkerwe beim Ungeheuer

In Forst dreht sich am ersten Augustwochenende ( 31.07.2015 - 04.08.2015) wieder alles um die wunderbaren Weine, das Pfälzer Essen und die sprichwörtliche pfälzer Gemütlichkeit.

Rundum ein Weinfest zum Wohlfühlen.

Die romantische Dorfstraße mit den vielen wunderschönen alten Gutshäusern und den ganz individuell gestalteten Brunnen lädt ein zum Bummeln und Verweilen.

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